Die Notfalltasche fürs Krankenhaus: Immer bereit für den Ernstfall

Wenn du eine Kliniktasche für einen Senior vorbereitest, ist es wichtig, auf die speziellen Bedürfnisse und Anforderungen einzugehen. Hier ist eine Liste von Dingen, die du für einen älteren Menschen in die Kliniktasche packen solltest.

Kliniktasche für den Notfall: Checkliste

Niemand denkt gerne daran, aber manchmal muss es schnell gehen. Ein plötzliches Unwohlsein, ein Sturz oder eine akute Erkrankung können dazu führen, dass du oder ein Angehöriger sofort ins Krankenhaus müssen. In solchen Stresssituationen hat niemand den Kopf frei, um Zahnbürste, Unterwäsche und wichtige Dokumente zusammenzusuchen.

Eine gepackte Notfalltasche, die griffbereit im Schrank steht, ist deshalb Gold wert. Sie gibt dir und deinen Angehörigen Sicherheit und spart in kritischen Momenten wertvolle Zeit.

Hier erfährst du, was in die „Allzeit-Bereit-Tasche“ gehört, damit die ersten 48 Stunden im Krankenhaus entspannt abgedeckt sind.

Warum eine Notfalltasche so wichtig ist

Unabhängig vom Alter ist eine gepackte Kliniktasche eine sinnvolle Vorsorge. Besonders für Senioren, chronisch Kranke oder Alleinstehende ist sie jedoch unverzichtbar. Aber auch für Familien ist es beruhigend zu wissen: Wenn etwas passiert, muss ich nur diesen einen Griff machen.

Der Vorteil: Du bist nicht darauf angewiesen, dass Nachbarn oder Verwandte später mühsam deine persönlichen Dinge zusammensuchen müssen. Du hast das Wichtigste sofort dabei.

Die goldene Regel: Weniger ist mehr

Die Notfalltasche muss kein riesiger Koffer für einen zweiwöchigen Urlaub sein. Es geht um die Erstversorgung für 1 bis 2 Tage. Alles Weitere können Familie oder Freunde später nachbringen. Eine kompakte Reisetasche oder ein kleiner Weekender reichen völlig aus.

Weiter unten findest Du ein paar Vorschläge für passende Taschen.

Aber jetzt erstmal zur Checkliste.

Checkliste: Was gehört in die Notfalltasche?

Damit du nichts vergisst, haben wir die wichtigsten Dinge in Kategorien unterteilt. Drucke dir diese Liste gerne aus oder packe direkt danach.

Dokumente (das Wichtigste!)

In der Hektik werden oft Papiere vergessen, die für die Ärzte lebenswichtig sein können. Am besten legst du Kopien dieser Dokumente in einer festen Mappe in die Tasche.

  • Aktueller Medikamentenplan (sehr wichtig!)
  • Allergiepass / Impfpass / Kopie des Personalausweises (Vorder- & Rückseite)
  • Krankenversichertenkarte (oder eine Kopie/Notiz, wo sie liegt, da man sie oft im Geldbeutel hat)
  • Patientenverfügung / Vorsorgevollmacht (Kopie)
  • Kontaktdaten von Angehörigen (Zettel mit Telefonnummern)

Hygiene & Waschbeutel

Bei Hygieneartikeln kannst Du Dir merken: Kleine Reisegrößen sparen Platz und Gewicht.

  • Zahnbürste und Zahnpasta
  • Duschgel / Shampoo (2-in-1)
  • Deo (mild)
  • Kamm oder Bürste
  • Kleines Handtuch & Waschlappen
  • Rasierzeug (bei Bedarf)
  • Damenhygieneartikel / Inkontinenzeinlagen
  • Lippenbalsam & Handcreme (Krankenhausluft ist trocken)

Kleidung (Bequemlichkeit geht vor!)

Denk an das „Zwiebelprinzip“. Im Krankenhaus ist es oft warm, aber auf den Gängen kann es ziehen.

  • 2x Unterwäsche (bequem, Baumwolle)
  • 2x Socken (gerne etwas wärmer oder mit Anti-Rutsch-Sohle)
  • 1x Schlafanzug oder Nachthemd (vorne knöpfbar erleichtert Untersuchungen)
  • 1x Jogginghose oder bequeme Leggings
  • 1x T-Shirt oder Sweatshirt
  • Hausschuhe (geschlossen, zum Reinschlüpfen, rutschfest)
  • Bademantel (dünn, platzsparend)

Technik & Sonstiges

Dinge, die den Aufenthalt angenehmer machen.

  • Ladekabel für das Handy (am besten mit extra langem Kabel, da Steckdosen oft weit weg sind!)
  • Kopfhörer (um Zimmernachbarn nicht zu stören)
  • Etwas Bargeld (für Cafeteria, Telefonkarte oder Kiosk – ca. 20–50 € in kleinen Scheinen/Münzen)
  • Brille / Hörgerät (+ Ersatzbatterien) / Zahnprothese (+ Becher & Reiniger)
  • Ein Buch oder Rätselheft + Stift

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Profi-Tipps für die Notfalltasche

Tipp 1: Der Standort
Stelle die Tasche an einen Ort, der für jeden sofort ersichtlich ist. Der Klassiker ist der Flur, die Garderobe oder unten im Kleiderschrank. Informiere deine engsten Angehörigen darüber, wo die Tasche steht („Die blaue Tasche im Flurschrank“).

Tipp 2: Regelmäßiger Check-up
Mach dir einen Termin im Kalender (z.B. bei der Zeitumstellung im Frühjahr und Herbst).

  • Passen die Kleider noch? (Jahreszeit beachten!)
  • Ist der Medikamentenplan noch aktuell?
  • Sind Duschgel oder Zahnpasta eingetrocknet?

Tipp 3: Die „Last-Minute“-Liste

Lege ganz oben in die Tasche einen großen Zettel mit der Aufschrift: „Vor dem Gehen noch einpacken!“. Darauf schreibst du Dinge, die du täglich nutzt und nicht doppelt hast, z.B.:

  • Smartphone
  • Geldbeutel
  • Schlüssel
  • Hörgerät / Brille (falls auf der Nase)
  • Spezielle Medikamente aus dem Kühlschrank (z.B. Insulin)

Kliniktasche für Notfall: Checkliste zum Ausdrucken

Hier findest Du die Notfall-Checkliste zum Ausdrucken.

Für den Notfall bereit sein

Ein Notfall mit Krankenhausaufenthalt ist nie geplant. Umso wichtiger ist es, dass man darauf vorbereitet ist. Als meine Mutter langsam zum Pflegefall wurde und öfter mal ungeplant ins Krankenhaus musste, war die Notfall-Kliniktasche ein absolutes Muss und hat ihr stets geholfen, sich schneller zu akklimatisieren. Für die Notfalltasche eignet sich eine mittelgroße Reisetasche oder ein Weekender mit ca. 30–40 Litern Volumen. Wichtig sind ein robustes Material und gut erreichbare Fächer.

Eure Anja

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